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Crowd Funding Kampagne

Crowd Funding Kampagne

Kickstarter

Wie ihr wisst machen wir nicht einfach nur irgendein Spiel, sondern ein Spiel mit ordentlich Innovation – die prozedurale Generierung von Stories. Warum ist das so innovativ? Man könnte argumentieren, dass es doch bereits in Japan einen Kurzgeschichten-Wettbewerb gibt, bei dem auch von KIs geschriebene Kurzgeschichten eingereicht werden dürfen. Diese KIs benutzen Machine-Learning-Algorithmen und es gibt noch weitere Ansätze, die bereits bei Brettspielen verwendet wurden um „prozedurale“ Stories zu erzeugen. Diese basieren allerdings gewöhnlich auf simplen Grammatiken oder sind wie Puzzle bei denen einfach jeder Geschichtsbaustein mit jedem anderen passt.

Wir wollen jedoch weitergehen und nicht bloß Teile der Geschichte austauschen. Wir wollen nicht Geschichten erzählen die „sammle 10 Kräuter“ oder “töte 10 Eber” beinhalten. Auf der anderen Seite können wir jedoch auch nicht eine KI nehmen und ihr einfach Geschichten beibringen. Denn die KI ist nicht daran gebunden die Geschichte auch in einem Spiel umsetzen zu können. Es muss jedoch im Spiel auch alle Objekte, Elemente, Geschehnisse, Orte und Charaktere tatsächlich geben. Das ist bei einer geschriebenen Kurzgeschichte nicht so. Unser Ziel ist also der Mittelweg zwischen festen Elementen und einer KI die mehr oder weniger völlig frei Geschichten schreibt.

Um dieses Ziel zu erreichen haben wir uns für eine Förderung für ein Jahr beworben. Diese Förderung unterstützt Firmen, die das Ziel haben weiterzugehen als andere zu vor und Innovation in neue Produkte zu integrieren. Wir haben diese Förderung erhalten, weil das Komitee an die Umsetzbarkeit, unsere Fähigkeiten und Motivation geglaubt hat.

Um von hieran die Erklärung etwas einfacher zu halten, vergleichen wir einfach unser Spiel-Projekt mit dem Zubereiten einer Pizza.

Die Förderung für dieses Jahr sollte dabei helfen den Grundstein zu legen, sozusagen der Teig unserer Pizza. Leider wollten wir eine sehr große und äußerst leckere Pizza machen und wir hatten nicht genug Zeit, um die Menge an Teig zu machen und schon die weiteren Zutaten vorzubereiten. So sind der Story-Generator und auch die Spielmechaniken noch nicht komplett ausgereift, sondern eher Demo-Versionen. Kurz – wir brauchen mehr Zeit. Also haben wir uns für eine weitere Förderung beworben. Mit dieser wollten wir den Teig fertigstellen – das Grundspiel. Dann wollten wir das Kickstarter Geld nutzen für den Pizzabelag nutzen. Nach dem wir Tomatensauce, Salami und all die anderen leckeren Sachen auf die Pizza gepackt hätten wäre Early Access gekommen. Early Access hätte uns Zeit und Geld für jede Menge leckeren Käse und Backzeit verschafft. Und Schwupps hätten wir Anfang 2020 eine absolut leckere Pizza fertigbekommen und jedem Unterstützer eine eigene Version zukommen lassen…

Nun hat aber leider das zweite Komitee nicht an unsere Idee geglaubt – trotz der technischen Demo und Beispiele wie wir die Stories generieren wollen (siehe unser YouTube Video). Wenn wir jetzt einfach ohne die zweite Förderung auf Kickstarter gehen würden, dann könnten wir damit statt des Belags nur den Teig fertigstellen. Dann müssten wir Early Access eher starten. Spieler würden sich beschweren und uns somit nicht genug Geld und Zeit geben, um den Belag fertigzustellen und ordentlich lecker Käse auf die Pizza zu packen und das Ganze auch noch ordentlich im Ofen zu backen.

Trotzdem hätten wir den Unterstützern bei Kickstarter aber versprochen ein fertiges Spiel abzuliefern. Was uns in einer sehr unangenehmen Lage versetzen würde, in der wir ohne das nötige Geld und die nötige Zeit ein Produkt herausbringen müssten…

Jetzt könnte jemand natürlich sagen: „Dann verlangt halt mehr auf Kickstarter.“ Ja, das scheint richtig… Wenn man nicht das deutsche Steuersystem berücksichtigt. Wenn man bei Kickstarter Geld einstreicht, dann gibt davon jeder 30% ab. Das wäre schon immer noch in Ordnung und es muss ja eh jeder machen und nicht nur wir. Leider ist es aber in unserer Situation so, ohne zu viele Einzelheiten nennen zu wollen, dass wir mindestens weitere 30% an Steuern über die Zeit verlieren würden. Einfach gesagt nützt uns momentan ein Batzen Geld auf einmal nicht viel. Dafür schneidet sich Vaterstaat einfach viel zu gerne große Teile von Gewinnen ab.

 

Patreon

Die Lösung ist daher eine flexiblere Variante des Crowd Funding – Patreon. Es ist aber nicht nur für uns besser, sondern auch für euch. Ihr könnt dort monatlich, einmal pro Update oder auch nur einmalig (quasi wie auf Kickstarter) Geld geben. Jetzt wollt ihr natürlich sofort zu Patreon und uns mit eurem Geld überschütten – ABER wir brauchen noch ein wenig Zeit um unsre Kickstarter-Kampagne auf Patreon umzuwandeln. Die Pledges, Ziele und Give-Aways müssen angepasst werden. Außerdem müssen wir auch noch ausloten welche genauen Vorteile Langzeit-Unterstützer (die fleißig jeden Monat Kohlen geben) bekommen.

Also bleibt dran. In den kommenden Wochen gehen wir online – also noch ein paar Mal Suppe essen und Geld für uns sparen.